Das Köder 1x1
Inhalt:
Naturköder
Kunstköder
Welcher
Fisch - welcher Köder ?
| Boilie | Der Boilie ist der ausgesprochene Karpfenköder es gibt ihn in allen möglichen Aromen , von Erdbeer bis Fischmehl . Das wichtigste beim Boilieangeln ist das Anfüttern , ohne ein Tage vorher beginnendes regelmäßiges Anfüttern , bleibt das Boilieangeln meist Erfolglos |
| Brot | Ein Stück Brot als Köder für Karpfen , Aland , Rotaugen und Rotfedern . |
| Fisch |
Auf Hecht , Zander und Wels kommen ganze Köderfische in verschiedenen
Größen in Frage , kleinere Exemplare fangen auch Raubaal und Döbel . Fingerlange Köderfische eignen sich am besten um auf Aal und Zander gleichermaßen
zu Angeln . Als Fischfetzen kommt dieser Köder für Barsch und Aal an den
Haken . Ein Köderfisch muß am Vorfach nicht Waagerecht im Wasser liegen ! Das Einfrieren schadet einem Köderfisch nicht ! Hering Fischfetzen aus Hering legt man einen Tag vor dem Angeln in Salz ein und wickelt sie fest in Zeitungspapier . Es entzieht dem Fisch Flüssigkeit und macht das Fleisch fester. Makrele Durch das weiche Fleisch läßt sich eine Makrele oft nicht weit werfen ohne abzureißen . Sie sollte tiefgefroren oder nur als Fetzen genutzt werden . Sardinen Eine Sardine sollte als Köderfisch möglichst tiefgefroren angeködert werden um bei ihrem weichen Fleisch ein abreißen zu vermeiden ! |
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Holunderbeeren |
Holunderbeeren sind die fängigsten Beerenköder. Zum Angeln auf auf Döbel, Hasel und Rotaugen befestigt man sie an einem recht kleinen Haken (Größe 16), der direkt unter die Haut gestochen wird. |
| Made & Caster |
Made und Caster sind wohl der Klassische Stippköder , aber auch beim
Grundangeln lassen sich viele Fische damit Fangen . Auf ein auftreibendes
Madenbündel lassen sich Rotauge , Rotfeder , Brassen und Aland fangen ,
auch Caster und Dunklere auftreibende Madenpuppen werden gerne von diesen
Fischen genommen . Maden lassen sich gut mit flüssigen oder Pulverförmigen Lockstoffen Aromatisieren , einen Tag lang in Aroma lassen und eine gute zusätzliche Lockwirkung entsteht . Maden vor dem Angeln mit mildem Spülmittel und Wasser waschen , anschließend gut abspülen . Dies nimmt den Maden den typischen Ammoniakgeruch . Rot gefärbte Maden sind in Deutschland nach dem Lebensmittelgesetz verboten . |
| Mais | Mais ist ein hervorragender Köder für Karpfen , Brassen und große Rotaugen. Hartmais sollte entweder gekocht werden oder 24 Stunden aufquellen bevor er zum Angeln genutzt wird ! |
| Mehlwurm | Der in Angelgeschäften seltener zu bekommende Köder ist wie die Made gut für Rotfeder , Brasse und Rotauge . |
| Rotwurm, Mistwurm |
Der Mistwurm ist Gegenüber dem Tauwurm schlanker und sehr viel kleiner . Er ist deswegen
hervorragend für die etwas feinere Köderpräsentation geeignet . Schleie ,
Aland und Karausche nehmen
diesen Köder gerne , im Bündel angeboten kommen Aal , Rutte und Barsch selten am
Mistwurm vorbei . Sowohl Rot- als auch Mistwurm lassen sich hervorragend in einer eigenen Wurmzucht züchten. |
| Mückenlarve | Die beim Grundangeln selten genutzte Mückenlarve ist anhand ihrer geringen Größe eher als Kobiköder mit anderen Komponenten zu benutzen . Im Winter lassen sich mit ihr die trägen Rotaugen fangen . Gute Winterköder sind Rote Zuckmückenlarven , zu bekommen im Zoofachhandel . |
| Sandwurm | Der Sandwurm ist besonders fängig für Plattfische in Nord- und Ostsee sowie im Nord-Ostsee-Kanal. Auch der Aal läßt sich im NOK nicht selten davon verführen. |
| Tauwurm | Der oft sehr Dicke Tauwurm eignet sich besonders für den Sommer , wenn die Fische auch vor großen Bissen nicht zurückschrecken . Gut beißen auf den Tauwurm Barsch , Brassen und Große Rotaugen aber auch Karpfen , Zander , Rutte und besonders Aal . |
| Teig | Mit selber angemischten Teigen lassen sich , je nach Zutaten viele Fische beangeln . Wichtig ist es das die Konsistenz der Teige es ermöglicht sie an einem Haken zu befestigen und dann auch noch genügend weit werfen zu können . Süße Teigkomponenten locken Karpfen und Brassen an den Haken , herbere sind ausgezeichnet für Rotauge . Ein bißchen Käse eingemischt machen den Döbel an . Auch an Forellenseen ist Teig für die Regenbogenforelle sehr fängig |
| Wattwurm | Ein Wattwurm fängt im Brackwasser gut Zander und Barsch , aber besonders die Plattfische in Nord- und Ostsee sowie im Nord-Ostsee-Kanal haben es darauf abgesehen. |
| Diverses |
Als Köder kann eigentlich alles mögliche genutzt werden . Käse und Wurst locken oft einen noch so faulen Fisch aus seinem Versteck . Es sollte alles einmal ausprobiert werden , oft ist man erstaunt welche Erfolge man erzielt . |
Blinker |
Der Blinker ist die Urform des Kunstköders, er besteht aus
einem Metall-Löffel , der bei Zug drehende und schlagende Bewegungen ausführt .
Angeboten werden Blinker in Größen zwischen 4g und " Plattschaufelgroßen "
200g . Für die Schleppangelei auf Süßwasser-Raubfische kommen Blinker von 15 bis 40g
zum Einsatz , hierbei werden hauptsächlich Hechte und
Barsche gefangen .
Beim Hochsee-Schleppfischen kommen meist größere Kaliber an die Angel , dabei fängt man
in unseren breiten Meerforellen
oder Hornhechte
. Durch die ungleichmäßigen Druckwellen, die der Blinker unter Wasser aussendet ,
spricht er die Seitenlinie der Fische an . Das durch den Reflektierenden Löffel ,
namengebende blinken reizt das Auge des Fisches . Mit einem Downriggerblei oder Paravan
kann man einen Blinker auch in verschiedenen Tiefen anbieten um damit die Chancen zu
erhöhen . |
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Spinner |
Der Spinner ist ein Metalllöffel oder Blättchen das sich um eine Rotationsachse dreht . Der Name Spinner ist aus dem Englischen " spinnig around " abgeleitet , was zutreffend beschreibt welche Bewegung dieser Köder vollführt . Der Achskörper macht den Hauptanteil am Gewicht des Spinners aus, dieses fängt bei schon 1,5g an und geht bis zu 50g . Die Form des Zentralkörpers kann sehr unterschiedlich sein , es kommen Kugeln , Tropfen oder auch Fischformen vor .Beim Schleppen mit dem Boot werden eher die großen Modelle mit dem entsprechend ausfallenden Spinnerblättchen genutzt . Dabei werden Hecht und Barsch im Süßwasser erbeutet und Meerforelle , Lachs und Hornhecht im Salzwasser . Die Spinner Rotation erzeugt eine harte pulsierende Druckwelle die , die Seitenlinie eines Räubers stark reizt . Durch Druckwelle und eventuell am Spinner angebrachte Optische Reizmittel , wird der Raubfisch zum Anbiß gebracht . |
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Wobbler sind meistens einem Fisch nachgebildet , aber auch
andere formen sind möglich . Im Allgemeinen besitzen Wobbler eine Tiefenschaufel , die
für das Abtauchen oder das halten der Tauchtiefe verantwortlich ist . Es gibt Drei
Wobblerarten das sind Float , Sink und Suspend . |
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See-Jigs |
Dies sind Speziell für Hochsee-Trolling oder "Big Game" entwickelte Schleppsysteme . Die oft als Tintenfisch-Imitat geformten Köder sind in der Regel mit sehr großen Haken , in Größen von 4/0 bis zu 8/0 , ausgestattet . Der Hochsee-Jig wird meist recht schnell geschleppt und reizt deswegen eher den jagenden Raubfisch , zum Beispiel den Lachs und Meerforelle . Dank seines oft knallbunten Flatterkörpers reizt der Hochsee-Jig zweifach . Durch die beim Schleppen entstehende ungleichmäßige Druckwelle wird die Seitenlinie des Fisches stimuliert , und zweitens werden die Augen durch den farbigen Tintenfischkörper angesprochen . |
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Pilker |
Pilker gibt es in vielen verschiedenen Formen wie zum Beispiel die Dorschbombe , die eigentlich nur eine Bleikugel mit Haken ist oder den Schlanken Sardienenpilker ,der einem schlanken Fisch nachempfunden ist . Die Farbauswahl ist selbstverständlich sehr großzügig ausgelegt . Die Gewichtspalette reicht von 20 Gramm für die Süßwasserangelei auf Zander bis hin zu 500 Gramm für Beispielsweise , Fjorde mit starker Unterströmung . Die Lockwirkung des Pilkers wird durch das abklopfen des Gewässergrundes erreicht . Durch die vom Pilker verursachten Druckwellen und das aufwirbeln des Grundes werden Raubfische wie Dorsch oder Zander zum Biß verleitet . |
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